Iris Tiedeken

Triathletin, Ironwoman

Vom Start zum Ziel

Wissenswertes über Iris

In 2010 entschied ich mich, aufgrund der vielen Neuregelungen für Profitriathleten und vor allem, weil ich wieder 100% arbeite, in den Altersklassen zu starten. Somit nahm ich mir gleich selber etwas Druck heraus und siehe da, trotz der stressigen Saison mit vielen Reisen und Umzug in die Schweiz, schaffte ich die Hawaii-Quali. Detaillierte Berichte in den News und auf meinem Blog das Aktuellste.

Seit 2007 starte ich als Profi-Triathletin und habe mit meinen Ergebnissen in 2007 und 2008 dieses auch durch gute und sehr gute Ergebnisse bestätigt. In 2009 lief es bisher leider nicht so reibungslos, aber das wird mich nicht davon abhalten, erneut anzugreifen und die Ziele zu erreichen. Mit meinem Start in Wiesbaden am 16. August 2009 beim ironman 70.3 möchte ich dann erneut nach vorn blicken und mich auf eine neue Saison 2010 freuen!

Ihr könnt über mich Vieles aus dem Lebenslauf erfahren, aber es gibt eben immer noch ein paar Dinge, die „neu“ sind. So konnte ich in den letzten 15 Monaten dank meiner Arbeit (bin eben ein berufstätiger Profi) Menschen aus der Theaterszene/Musicalszene kennen lernen, die mich inspiriert haben ebenso wie hoffentlich auch umgekehrt!

Bevor Ihr nun weiter blättert und die „news“ und den Werdegang der Ergebnisse lest, möchte ich gern etwas über mich und meine Intention, Triathlon anzufangen, erzählen. Nachdem ich fast dreißig Jahre rein gar nichts mit Ausdauersport zu tun hatte, sondern zu 100 % dem Reitsport verschrieben war (mit zwei eigenen Pferden), gelangte ich durch meinen Bruder dann spät zum Laufen und 1996 bestritt ich meinen ersten Wettkampf beim Marathon in Duisburg. Nebenbei begleitete ich meinen Bruder jedes Jahr nach Roth zum damaligen Ironman in Deutschland! Fasziniert und meist völlig verausgabt dachte ich insgeheim, das musst du auch mal machen irgendwann…

Schnell wurde daraus eine Leidenschaft, aber aufgrund mehrerer kleiner Verletzungen wollte ich dann lieber noch zum Ausgleich schwimmen und Rad fahren, also Triathlon! Ich stieg bei der Olympischen Distanz ein, mein erster Wettkampf war 1999 in Buschhütten, dann folgten bereits Mitteldistanzen in Glücksburg und Harsewinkel. Mit dem ersten echten Radtrainingslager auf Mallorca 2000 war klar, dass ich beim Ironman teilnehmen wollte! 2001 finishte ich in Roth in 11:38 h und dachte “das kannst du besser...” Ich bereitete mich für Frankfurt 2003 vor und wurde auf Anhieb 2. der Alterklasse in 10:23 h und durfte nach Hawaii. Die Wiege des Triathlon, es war einfach toll: die Gluthitze, die Einsamkeit auf dem Highway, sowohl beim Rad als auch beim Laufen mochte ich sehr. In 2004 konnte ich bei den Deutschen Meisterschaften der Alterklassen in Peine den Vizetitel holen, aber das nächste Ziel sollte 2005 die Deutsche Meisterschaft in Roth auf der Ironmandistanz sein. Prompt beendete ein Radsturz im Training diese Wünsche, Diagnose: Schlüsselbeinfraktur rechts. Nach der OP war es Ende Mai und alle Wettkämpfe abgesagt. Ende Juli konnte ich dann bei zwei Ligastarts in der 2. Liga Ost wieder dabei sein...und den anderen Teammitgliedern helfen, in die erste Liga aufzusteigen. Immerhin das gelang dann auch!

In 2006 war dann endlich wieder Zeit und Power für einen Ironman in Frankfurt. Ich konnte mit meinem Altersklassensieg (inzwischen 40) wieder ein Ticket nach Hawaii lösen! Am 13.10.06 war dann Abflug, ein paar Tage zum Aklimatisieren und am 21.10. nach überstandenem Erdbeben (!!!) endlich der große Tag!

Der Schwimmstart war ok, ich hatte mich gut postiert und kam schnell weg. Bis zur Wende ging es mit der Strömung recht flott, dafür war der Rückweg etwas anstrengender. Auf dem Rad hatte ich (vielleicht deshalb) die ersten zwei Stunden Krämpfe, konnte gar nicht mit Druck fahren. Zum Glück gab sich das wieder und ab Hawi wurde es deutlich besser und schneller... Auf der Laufstrecke habe ich dann sehr vorsichtig begonnen, um keine vorzeitigen Probleme in den Muskeln zu bekommen. Die Taktik ging auf, bis zum Ziel konnte ich mich noch steigern und hatte dann für mich ein tolles Rennen gemacht! Das sind die Highlights, die mich bewegen und anspornen, auch bei nicht so tollem Wetter zu trainieren, auch mal schwierige Situationen im Training und bei Wettkämpfen zu meistern. Die weiteren highlights habe ich in den news und Ergebnissen beschrieben.

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